Sowohl an Offensive als auch Defensive gab es heute nicht wirklich etwas auszusetzen und getoppt wurde diese Mannschaftsleistung durch einen unüberwindbaren Nils Kapteinat im Tor, der seinen vierten Shutout der Saison feiern konnte.
Die Partie im Detail:
Die Saale Bulls Halle waren im Heimspiel gegen die Füchse Duisburg von Beginn an präsent und setzten früh klare Akzente. Vor 2.533 Zuschauern im Sparkassen-Eisdom Halle-Neustadt übernahmen die Gastgeber schnell die Spielkontrolle und belohnten sich mit einer verdienten 2:0-Führung nach dem ersten Drittel.
Nach dem Eröffnungsbully suchten beide Teams zügig den Weg nach vorn. Duisburg versuchte zunächst, die Scheibe tief zu bringen und über Konter ins Spiel zu kommen, doch Halle ließ sich davon nicht beeindrucken. Bereits in der zweiten Spielminute zahlte sich der eigene frühe Druck aus: Nach zwei Schüssen von Robin Palka fiel der Puck direkt vor dem Tor Thomas Merl auf die Kelle, der aus kurzer Distanz eiskalt zur 1:0-Führung vollendete.
Die Gäste versuchten umgehend zu antworten und kamen ebenfalls zu Abschlüssen, doch Nils Kapteinat im Tor der Bulls zeigte sich aufmerksam. In der Folge entwickelte sich eine intensive Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Halle insgesamt zwingender agierte und häufiger Abschlüsse suchte. Besonders Elvijs Biezais und Thomas Merl sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Duisburger Tor.
In der fünften Spielminute kam zusätzliche Würze ins Spiel, als es nach einem Check gegen Nicolas Cornett zu einem kleinen Gerangel hinter dem Duisburger Tor kam. S. Zolmanis musste dafür wegen Bandenchecks auf die Strafbank. Die Saale Bulls nutzten die Überzahl zwar nicht zu einem weiteren Treffer, blieben aber dominant im Angriffsdrittel.
Kurz darauf mussten die Gastgeber selbst in Unterzahl agieren, als Marvin Neher wegen Beinstellens zwei Minuten erhielt. Duisburg konnte daraus jedoch kaum Kapital schlagen und fand gegen die gut organisierte Defensive der Bulls nur selten klare Abschlusspositionen.
Mit zunehmender Spieldauer ließ bei beiden Mannschaften die Passgenauigkeit etwas nach, dennoch blieb Halle spielbestimmend. In der 14. Minute folgte der nächste Lohn: Duisburg verlor im Mitteldrittel die Scheibe, Brett Schaefer schaltete am schnellsten, zog entlang der linken Bande vors Tor und überwand L. Willerscheid mit einem platzierten Abschluss zum 2:0.
Auch in den Schlussminuten des Drittels waren die Saale Bulls das aktivere Team, während Duisburg überwiegend reagieren musste. Einzelne Abschlüsse der Gäste entschärfte Kapteinat souverän. Mit einer verdienten 2:0-Führung für die Saale Bulls ging es schließlich in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel ließen die Saale Bulls Halle keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend das Geschehen bestimmte. Die Gastgeber knüpften nahtlos an die starke Leistung aus dem ersten Abschnitt an, hielten das Tempo hoch und bestätigten ihre klare Überlegenheit. Nach vierzig Minuten stand eine deutliche 4:0-Führung gegen die Füchse Duisburg zu Buche.
Halle eröffnete das Mitteldrittel mit viel Zug zum Tor und setzte die Gäste sofort unter Druck. Bereits in den ersten Minuten erspielten sich die Bulls mehrere gute Möglichkeiten, unter anderem durch Thomas Merl, dessen schneller Abschluss nur knapp unter die Latte nicht den Weg ins Tor fand. Duisburg versuchte, mit aggressivem Forecheck dagegenzuhalten, scheiterte jedoch mehrfach an der sicheren Defensive und an Nils Kapteinat, der auch bei schnellen Abschlüssen aufmerksam blieb.
In der 26. Spielminute belohnten sich die Saale Bulls für ihre Aktivität. Nach einem abgefangenen Pass im Mitteldrittel entwickelte sich eine schnelle Kombination: Adam Domogalla löste den Puck aus einem Gerangel, Patrick Schmid trug ihn in die Offensive und legte quer auf Tomi Wilenius, der vor dem Tor richtig stand und konsequent zum nächsten Treffer abschloss.
Die Füchse zeigten sich danach bemüht, kamen vereinzelt zu gefährlichen Aktionen – unter anderem durch N. Nagtzaam –, doch Halle blieb die spielbestimmende Mannschaft. Kurz nach dem Power Break folgte der nächste sehenswerte Angriff: Nach einem Puckgewinn im Mitteldrittel zog Erik Hoffmann von der blauen Linie ab, Thomas Merl hielt die Kelle in den Schuss und lenkte die Scheibe unhaltbar ins Tor.
Auch in der Folge riss der Druck der Saale Bulls nicht ab. Halle setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest, feuerte aus verschiedenen Positionen und zwang L. Willerscheid zu mehreren Paraden. Duisburg kam nur sporadisch zu Entlastungsangriffen, die Kapteinat souverän entschärfte – besonders in der Schlussminute, als er mit einer starken Reaktion einen Fehler hinter dem eigenen Tor ausbügelte.
Mit kontrolliertem Spiel, hoher Intensität und klarer Chancenüberlegenheit gingen die Saale Bulls schließlich mit einer weiterhin verdienten 4:0-Führung in die zweite Drittelpause.
Wie die ersten beiden Abschnitte agierten die Saale Bulls Halle auch um Schlussdrittel souverän und abgeklärt. Der deutliche Sieg war in keiner Phase der letzten 20 Minuten gefährdet.
Die Bulls knüpften nahtlos an ihre konzentrierte Leistung aus den ersten beiden Dritteln an. Duisburg versuchte zu Beginn des letzten Abschnitts Druck aufzubauen, scheiterte jedoch mehrfach an einem aufmerksamen und reaktionsschnellen Nils Kapteinat im Tor der Hallenser. Die Defensive stand kompakt, Zweikämpfe wurden konsequent geführt, gefährliche Abschlüsse der Gastgeber blieben die Ausnahme.
In der 45. Spielminute folgte die endgültige Vorentscheidung: Nach starkem Passspiel von Erik Hoffmann und Patrick Schmid hatte Tomi Wilenius vor dem Tor freie Bahn und schob eiskalt zum 5:0 ein. Das Tor war Ausdruck der Spielfreude und der spielerischen Überlegenheit der Bulls, die den Puck sicher durch die eigenen Reihen laufen ließen und Duisburg kaum Zugriff gewährten.
In der Schlussphase warf sich das Team (auch für ihren Goalie) in jeden Schuss und ließ selbst in Unterzahl nichts mehr anbrennen. Mit der Schlusssirene stand ein hochverdienter Shutout-Erfolg, bei dem die Saale Bulls in allen Mannschaftsteilen überzeugten. Kapteinat blieb ohne Gegentor, die Offensive zeigte Effizienz und Übersicht – ein rundum gelungener Auftritt, der Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gab.
Fazit: Mit der Schlusssirene stand ein hochverdienter Shutout-Erfolg, bei dem die Saale Bulls in allen Mannschaftsteilen überzeugten. Kapteinat blieb (auch Dank einer konzentrierten Arbeit seiner Verteidiger) ohne Gegentor, die Offensive zeigte Effizienz und Übersicht – ein rundum gelungener Auftritt, der Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gab. (FE)
♦ Träger des goldenen Helms: #20 Adam Domogalla
Torschützen:
1:0 Thomas Merl – 2.
2:0 Brett Schaefer – 14.
3:0 Tomi Wilenius – 26.
4:0 Robin Palka – 31.
5:0 Tomi Wilenius – 45.
Tore: 5:0 (2:0/2:0/1:0)
Mit: HWGmbH