Spielbericht: Erstes Spiel der letzten fünf in dieser Hauptrunde entscheiden Bulls für sich!!!

In einem spannenden Duell gegen die Rostock Piranhas bewiesen unsere Bulls Geduld und Siegermentalität. Während man aus einem dominanten ersten Drittel nur ein Tor mitnehmen konnte, gestaltete sich der Mittelabschnitt ausgeglichen und torlos. In den letzten 20 Minuten drehten unsere Männer noch einmal auf und erzielten per Emptynet das 2:0. Nils Kapteinat kann seinen fünften Shutout der Saison feiern!

 

Die Partie im Detail:

Im Heimspiel gegen die Rostock Piranhas legten die Saale Bulls Halle einen konzentrierten und spielbestimmenden Start hin und führten nach dem ersten Drittel verdient mit 1:0.

Von Beginn an übernahmen die Saale Bulls die Initiative. Das erste Bully ging an Halle und schon in den Anfangsminuten setzten die Gastgeber Rostock mit frühem Forecheck unter Druck. Die Bulls erspielten sich schnell erste Abschlüsse, während die Gäste vor allem mit Befreiungsschlägen und Icings reagierten.
In der dritten Minute häuften sich die Offensivaktionen der Bulls: Sergej Stas setzte mehrfach nach und auch Patrick Schmid oder Jesper Åkerman prüften Rostocks Torhüter T. Bätge, der einen Puck sogar mit dem Helm abwehrte. Halle blieb dran und wurde belohnt: In der vierten Minute eroberte Nicolas Cornett an der Bande stark den Puck, legte zurück an die blaue Linie, wo Robin Palka Maß nahm und den Puck zum umjubelten 1:0 im Tor unterbrachte. Die Assists gingen an Elvijs Biezais und Marvin Neher.
Auch danach blieb Halle das aktivere Team. Die Bulls setzten sich mehrfach im Angriffsdrittel fest, erspielten sich weitere Abschlüsse durch Biezais, Christmann und Schmid und ließen Rostock kaum geordnet aus dem eigenen Drittel kommen. Die Piranhas agierten phasenweise sehr passiv und fanden offensiv meist nur über Einzelaktionen statt.
Rostocks beste Möglichkeit ergab sich in der zehnten Minute, als J. Luknowsky einen Eins-auf-Eins-Konter fuhr, jedoch an Nils Kapteinat scheiterte. Insgesamt blieb Halle jedoch spielkontrollierend, auch wenn gegen Ende des Drittels defensiv etwas mehr zugelassen wurde.
Kurz vor der Pause gerieten die Bulls erstmals unter Druck, nachdem Jesper Åkerman wegen Haltens auf die Strafbank musste. Rostock stellte sich im Powerplay auf, kam aber nicht entscheidend zum Abschluss. Kapteinat blieb aufmerksam und sicherte die knappe Führung.
Nach 20 Minuten ging es beim Stand von 1:0 in die erste Pause – eine Führung, die den Spielverlauf nur knapp widerspiegelte, denn die Führung hätte durchaus höher ausfallen können. Halle bestimmte Tempo und Struktur, Rostock hatte Mühe, Zugriff auf das Spiel zu bekommen.

Im zweiten Drittel des Heimspiels gegen die Rostock Piranhas verteidigten die Hausherren ihre knappe 1:0-Führung, obwohl sich das Spielgeschehen phasenweise deutlich ausgeglichener war und Rostock zunehmend Druck aufbaute.

Die Saale Bulls starteten noch mit einer kurzen Unterzahlsituation in den Mittelabschnitt, überstanden diese jedoch ohne größere Probleme. Rostock kam zwar früh zum ersten Abschluss, doch Halle fand schnell wieder Zugriff auf das Spiel. Elvijs Biezais setzte direkt nach seiner Einwechslung ein wichtiges Zeichen mit aggressivem Forecheck und die Bulls brachten den Puck erneut mehrfach gefährlich vor das Tor der Gäste.
In der vierten Minute lag der zweite Treffer für Halle mehrfach in der Luft, doch der Puck wollte trotz mehrerer Abpraller nicht über die rote Linie. Kurz darauf erhielt Rostock eine Strafzeit wegen Beinstellens. Die nachfolgende Spielszene wurde per Videobeweis überprüft, ein Tor wurde jedoch zurecht nicht gegeben. Im anschließenden Powerplay ließ Halle den Puck gut laufen, agierte zeitweise jedoch zu statisch und konnte die Überzahl nicht in Zählbares ummünzen.
Auch nach dem Powerplay blieben die Bulls offensiv präsent, kombinierten sich immer wieder sauber vors Tor, ließen aber die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Rostock blieb über Konter gefährlich, unter anderem durch J. Luknowsky, dessen abgefälschter Schuss jedoch über das Tor ging.
Ab der Mitte des Drittels kippte das Momentum zunehmend in Richtung der Gäste. Rostock wurde mutiger, verlagerte das Spiel öfter ins Angriffsdrittel und prüfte Kapteinat mehrfach aus der Distanz. Die Bulls hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, sich sauber zu befreien, hielten defensiv aber geschlossen dagegen.
Mit zunehmender Körperlichkeit kam mehr Dynamik in die Partie. Patrick Schmid setzte mit starken Einzelaktionen offensive Akzente, während Kapteinat bei Rostocker Gegenstößen ein sicherer Rückhalt blieb. Kurz vor Drittelende musste Rostock erneut in Unterzahl, nachdem Luknowsky Halles Topscorer Tomi Wilenius per Crosscheck zu Boden gebracht hatte. Halle fand jedoch erst spät in die Powerplay-Aufstellung und konnte vor der Pause keinen weiteren Treffer erzielen.
Nach 40 Minuten blieb es somit beim 1:0 für die Saale Bulls – eine knappe Führung, die Bestand hatte, auch wenn Rostock im zweiten Drittel deutlich besser ins Spiel gefunden hatte.

Im Schlussdrittel des Heimspiels gegen Rostock brachten die Saale Bulls ihren knappen Vorsprung souverän über die Zeit und setzten mit einem späten Empty-Net-Treffer den verdienten Schlusspunkt zum 2:0-Erfolg.

Halle kam entschlossen aus der Kabine. Adam Domogalla prüfte Rostocks Schlussmann T. Bätge direkt mit dem ersten Abschluss. In den Anfangsminuten setzten sich die Bulls wiederholt im Angriffsdrittel fest, ließen jedoch zunächst die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Chancen durch Robin Palka aus kurzer Distanz und eine Großmöglichkeit für Tomi Wilenius unterstrichen die Überlegenheit der Gastgeber.
Die Partie blieb intensiv. Nach kleineren Nickligkeiten zwischen Nicolas Cornett und M. Burns mussten beide Spieler in der siebten Minute gleichzeitig auf die Strafbank. Das Spiel wogte in dieser Phase hin und her, ohne klare Vorteile für eines der Teams.
Rostock versuchte im weiteren Verlauf, noch einmal Druck aufzubauen, kam zwischenzeitlich zu längeren Scheibenbesitzphasen, doch Kapteinat blieb heute unüberwindbar. Auf der Gegenseite vergaben die Bulls erneut mehrere hochkarätige Chancen, insbesondere in der 53. Minute, als Bätge mit mehreren Glanzparaden den möglichen zweiten Treffer verhinderte.
In der Schlussphase nahm Rostock alles Risiko. Nach einer Auszeit verließ Bätge zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers seinen Kasten. Halle verteidigte konzentriert und nutzte die nächste Gelegenheit eiskalt. Ein gezielter Pass verhinderte das Icing, Cornett nahm die Scheibe auf und traf 61 Sekunden vor dem Ende der Partie ins leere Tor. Die Vorarbeit leisteten Thomas Merl und Jesper Åkerman. Kurz darauf war Schluss.

Fazit: Die Saale Bulls sicherten sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großer defensiver Disziplin einen verdienten 2:0-Heimsieg. Rostock kämpfte bis zum Ende, fand jedoch kein Mittel gegen die stabile Defensive und den sicheren Rückhalt im Tor der Bulls. (FE)

 

♦ Träger des goldenen Helms: #63 Tomi Wilenius

 

Torschützen:
1:0 Robin Palka – 4.
2:0 Nicolas Cornett – 59. (EN)
Tore: 2:0 (1:0/0:0/1:0)

 

Mit: HWGmbH

📸: Doro Garré

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