Aufmerksame Follower unserer Social-Medial-Kanäle dürfte es bereits aufgefallen sein: Christian Guran beim Blutspenden, Urlaubsgrüße von Guran aus Österreich – aber kein Wort über die sportliche Zukunft des 21-Jährigen. Bis jetzt. Der Defender bleibt den Saale Bulls auch in der kommenden Spielzeit erhalten und geht in seine dritte Saison in der Händelstadt. 

Seit seinem Wechsel aus Augsburg aus der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) an die Saale im Sommer 2019 absolvierte der gebürtige Kaufbeurer bislang 79 Pflichtspiele im MEC-Trikot und konnte fünf Tore vorbereiten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis in seiner Statistik sein erster Oberliga-Treffer erscheinen wird. 

Ein Erfolgserlebnis, welches Max Pietschmann nach zuvor 44 torlosen Einsätzen im Herner Trikot und seinem Wechsel im letzten Sommer nach Halle bei seinem zweiten Pflichtspieleinsatz für die Saale Bulls bereits feiern konnte. Beim 10:3-Heimerfolg gegen Krefeld steuerte der 22-Jährige gar einen Doppelpack sowie eine Vorlage bei, ließ im weiteren Saisonverlauf noch fünf weitere Assists sowie zwei Treffer folgen – den letzten davon zum 4:0-Schlusspunkt im Derby im Leipziger Kohlrabizirkus, vorbereitet von Guran mit dessen einzigem Scorerpunkt der abgelaufenen Spielzeit.

Insgesamt finden sich in der letztjährigen Statistik Pietschmanns somit zehn Punkte nach 26 Einsätzen – und es wäre zweifelsohne noch der eine oder andere Zähler hinzugekommen, hätte nicht eine schwere Verletzung (Wadenbeinbruch, Knochenabsprengung im Schienbein, gerissenes Deltaband) beim 6:3-Heimerfolg gegen Hamburg Ende Januar den gebürtigen Hallenser für den Rest der Saison außer Gefecht gesetzt. Unmittelbar im Anschluss wurde dem Eigengewächs der neue Vertrag angeboten, um ‚Pietschi‘ Sicherheit zu geben und ein Zeichen zu setzen, dass man ihm maximale Zeit zur vollständigen Genesung einräumt und auch weiterhin auf ihn zählen möchte.

Mit der Weiterverpflichtung von Guran und Pietschmann setzt der MEC die Aus- und Weiterbildung junger Spieler fort, bietet beiden Akteuren die Chance, in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt in ihrer noch jungen Karriere zu machen und sich weiter in der Oberliga zu etablieren. Und nicht nur die Bulls-Verantwortlichen sind erfreut, auch in der kommenden Saison auf die halleschen Nummern 73 und 25 bauen zu können. Auch für die beiden Spieler selbst ist es von Vorteil, weiterhin zusammen in einem Team spielen zu können, bildet man doch gemeinsam eine Wohngemeinschaft, die nun weiterhin Bestand hat – eine WG, in der man auch 2021/22 hoffentlich viele gemeinsam erlebte Siege und gesammelte Scorperpunkte feiern kann! (Jy)