Für Jannik Striepeke waren die letzten Wochen und Monate ein Wechselbad der Gefühle: Mitten in seiner mit 37 Punkten (zwölf Tore) in 33 Pflichtspielen persönlich besten Saison im Bulls-Trikot seit seinem Wechsel 2017 nach Halle wurde der Allrounder wie das gesamte Team vom coronabedingten Saisonaus böse überrascht und musste sich in Quarantäne begeben – und konnte dem Umstand trotzdem etwas Gutes abgewinnen, die dadurch gewonnene Zeit mit seiner erst kürzlich vergrößerten Familie genießen: Ende März, während der Partie gegen die Rostock Piranhas – von denen Striepeke vor vier Jahren nach Halle kam – verließ der gebürtige Mannheimer zu Beginn des letzten Drittels das Eis, um sich schnellstmöglich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen und der Geburt seiner Tochter beizuwohnen.

 

Und die kleine „Misses Striepeke“ wird, sobald wieder Zuschauer im Sparkassen-Eisdom zugelassen sind, den Papa übers Eis gleiten sehen können – der seit zwei Wochen 32-Jährige hat seinen Vertrag bei den Saale Bulls um ein weiteres Jahr verlängert. Somit geht Striepeke, der in bislang 164 Pflichtspielen für die Saale Bulls bei 43 Toren (neun zur Führung, sechs zum Sieg, sechs in Über- und drei in Unterzahl) 113 Scorerpunkte für sich verbuchen konnte, in seine fünfte Spielzeit für den Tabellendritten der abgelaufenen Hauptrunde gehen. Für Head Coach Ryan Foster bietet sich somit weiterhin die Möglichkeit, den auf beiden Seiten der Eisfläche einsetzbaren Striepeke universell und je nach Spielverlauf und Gegner einsetzen zu können.

 

Die Saale Bulls sind froh, sich mit Jannik Striepeke auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit geeinigt zu haben und wünschen ihrer halleschen Nummer 16 neben einer angenehmen Sommerpause mit seiner Familie dann ab Herbst wieder eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2021/22 im Bulls-Trikot. (Jy)