Im Rahmen unserer #Alltagshelden-Kampagne stellen wir euch ab sofort einige unserer Fans vor und rücken sie mit ihren abwechslungsreichen Tätigkeiten etwas in den Fokus.

Während ansonsten die Saale Bulls-Spieler im Mittelpunkt stehen, möchten wir die Aufmerksamkeit stellvertretend auf all jene lenken, die tagtäglich durch ihr vielfältiges Engagement die Welt bzw. unsere Stadt am Laufen halten, sie sicherer, schöner, abwechslungsreicher, interessanter oder lebenswerter machen. Euch allen gilt unser aufrichtiger Dank und tiefste Anerkennung.

Unsere „Fotomodelle“ sind allesamt langjährige Saale Bulls-Fans aus Halle (Saale) sowie aus der Region und zeigen unsere Zusammengehörigkeit mit der Händel- und Salzstadt. Zudem symbolisieren drei unserer Alltagshelden eine besondere Verbundenheit mit einigen langjährigen Partnern. Die Geschichten dazu präsentieren wir euch in den kommenden Wochen.

Unsere Alltagshelden leihen unserem Club in den nächsten Wochen ihr Gesicht und sind u.a. auf dem Hallcube, im Maya mare, Globus Halle-Bruckdorf oder dem theLight Cinema zu entdecken. Aber auch im Sparkassen-Eisdom und online werden euch die Motive begegnen. Gemeinsam mit ihren Kollegen laden wir unsere Alltagshelden auch zu einem der nächsten Heimspiele ein.

 

Los geht es heute mit Mario (51 Jahre, geboren in Halle/Saale). Er arbeitet hauptberuflich bei einer Firma im Gewerbegebiet Landsberg/Queis und wird uns im Laufe der kommenden Wochen in dieser Funktion noch einmal begegnen.

Seine Leidenschaft und sein Herzblut gehören seit Vereinsgründung im Jahr 2004 den Saale Bulls, viel länger ist er jedoch stolzes Mitglied der „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“.

Aus dem aktuellen Kader ist Tim May Marios Lieblingsspieler, da er für ihn als Paradebeispiel den Teamgeist verkörpert und stets 100% im Sinne der Mannschaft gibt.

Im Gegensatz zum zugezogen „Hallunken“ Tim, ist Mario somit waschechter Hallore, der die Traditionen und das Brauchtum der 1491 gegründeten Organisation pflegt und dazu beiträgt, Geschichte lebendig zu halten, wie er voller Enthusiasmus berichtet.

Als ehemaliger aktiver Kegler hat er seinen eigenen Blick auf die schönste Nebensache der Welt (Eishockey) hier in Halle: „Im Mannschaftssport spielt Zusammenhalt eine große Rolle. Man kann ganz oben stehen, aber auch absteigen, das gehört dazu. Ich stehe hinter der Mannschaft und dem Verein, egal in welchen Zeiten. Es ist nicht selbstverständlich, in Halle gutes Eishockey sehen zu können und an solchen Veranstaltungen teil zu haben. Daher an alle Beteiligten meinen Respekt.“

Wir danken Dir, Mario, für Deinen Einsatz und Deine Leidenschaft, die Du mitbringst. DU bist unser #Alltagsheld!

 

 

Hintergrundinformation:

Halloren – eine jahrhundertealte Tradition

Die Brüderschaft der Salzwirker, zuerst ein religiös ausgerichteter Zusammenschluss, entwickelte sich sehr schnell zu einer streng organisierten Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Die mittelalterliche Brüderschaftsordnung enthielt bereits soziale Aspekte, so wurde zum Beispiel die Witwen- und Waisenversorgung festgeschrieben. Die Salzbereitungsstätte selbst, „Thal“ oder „Halle“ genannt, war ein eigenständiger Kommunal- und Gerichtbarkeitsbereich innerhalb der Stadt, welcher nicht durch die Ratsherren, sondern durch den eigens vom Landesherrn eingesetzten Salzgrafen sowie den Oberbornmeistern verwaltet wurde.

Bei öffentlichen Schausiedeveranstaltungen im Technischen Halloren- und Salinemuseum sowie auf großen Festen der Brüderschaft und unserer Stadt werden alte Bräuche, wie das Fahnenschwingen, der Zappeltanz und das Fischerstechen, gepflegt.

Auch heute sind die Halloren wieder aktiv bei ihren historischen Stadtführungen unter dem Thema „Auf salzigen Spuren der Halloren“ und bei dem traditionellen Grabgeleit auf den Friedhöfen der Stadt Halle und des Saalkreises.“

Mehr Infos zu den Halloren findet ihr auf www.hallore.de!

 

Habt Ihr Interesse auch bei der Aktion mitzumachen? Dann sendet einfach eine kurze E-Mail mit einem Foto das euch bei der typischen „Arbeit“ zeigt, euren Kontaktdaten (Name, Telefonnummer), eurer aktuellen Tätigkeit (ehrenamtlich oder beruflich) sowie euren Lieblingsspieler an [email protected].