Um sich für den Saisonstart in der Oberliga Nord am Sonntag noch einmal richtig warm laufen zu können und den impfbedingt ausgefallenen Spielern noch einmal die Gelegenheit zum Praxistest zu geben, hatten die Saale Bulls für den Donnerstag noch ein kurzfristiges Testspiel gegen die DEL 2 Mannschaft der Löwen Frankfurt vereinbart. Auf diese waren die Hallenser zum letzten Mal im Jahr 2013 im Kampf um den Aufstieg in eben diese Liga getroffen. Acht Jahre später sollte sich nun zeigen, ob die Bulls, welche noch von ihrem doppelten Derbysieg angetrieben wurden, gegen die Hessen bestehen können.

So ging es vollzählig für die Saalestädter in die Partie, aber die Hausherren, als einer der Topfavoriten der DEL 2, machten nach nur 22 Sekunden klar, wohin die Reise gehen sollte. Bereits mit dem ersten Angriff konnte Matt Carey vor das Tor von Albrecht ziehen und zur 1:0 Führung einnetzen. So ging es auch danach weiter, da die Hallenser zwar versuchten mit der Schnelligkeit der Frankfurter mitzuhalten, aber sie hatten es schwer sich überhaupt im Drittel der Löwen festzusetzen. So mussten sie auch ihr zwischenzeitliches Überzahlspiel mit wenig Chancen und ohne Tore vorbeiziehen lassen.

In der Überzahl war jedoch in der 11. Minute Maximilian Faber für die Gastgeber erfolgreich und erhöhte so auf 2:0. Es folgte eine Auszeit der Saalestädter und eigentlich sollte die kurze Ansprache von Ryan Foster die Unruhe aus dem Team nehmen und noch einmal die Taktik klarmachen. Aber es wollte nicht gelingen, denn kurz nach dem Bully war Carson Mcmillan (13.) für Frankfurt bereits wieder erfolgreich und erhöhte zum 3:0. Bis zum Ende des Drittels hatte auch Sebastian Albrecht deutlich mehr als sein Kollege im anderen Tor zu tun, aber eine Vielzahl der Schüsse konnte er halten.

Damit ging es im Mittelabschnitt mit dem deutlichen 3:0 Rückstand der Hallenser weiter, obgleich sich das Bild auf dem Eis im Vergleich zum ersten Drittel nicht ändern wollte. So machten die Löwen weiter ihr Spiel und die Bulls versuchten mit Kontern und schnellen Angriffen etwas dagegenzusetzen. Ein Erfolg damit blieb ihnen jedoch verwehrt und hinzu kamen jetzt noch die Strafen gegen den MEC, welche sie mit guter Verteidigungsleistung überstehen konnten. Eine solche wurde jedoch bei den folgenden zwei Strafen auch von den Frankfurter gezeigt und so ging es ohne weitere Treffer in die zweite Unterbrechung.

Im letzten Abschnitt wollten sich die Bulls mit einem schnellen Start doch noch eine gute Position sichern und es ging für Pascal Grosse vor das Frankfurt Tor, doch sein Schuss wurde abgewehrt. So ging die schwarze Scheibe zurück ins Drittel der Bulls, wo ihn Rylan Schwartz in der 42. Minute zum 4:0 versenken konnte. Der MEC konnte sich zwar nun endlich mit viel Einsatz mehr Spielanteile sichern, aber erfolgreich blieben nur die Löwen. So netzte Pierre Preto in der 49. Minute zum 5:0 Endstand ein, da die Bulls nach dem Powerbreak zwar weiter gut dagegenhielten, aber keine eigenen Tore schossen.

Nach diesem letzten Test vor der neuen Saison 2021/22 geht es für die Saale Bulls nun am kommenden Sonntag endlich in der Meisterrunde der Oberliga Nord. Zum Start haben Sie um 18:15 Uhr den ESC Wohnbau Moskitos Essen zu Gast im halleschen Sparkassen-Eisdom und dort sollen auch die ersten drei Punkte eingefahren werden.

Torschützen:

1:0 Matt Carey – 1.

2:0 Maximilian Faber – 11.

3:0 Carson Mcmillan – 13.

4:0 Rylan Schwartz – 42.

5:0 Pierre Preto – 49.

Tore: 5:0 (3:0/0:0/2:0)

[RJ]