Fünfter November. Die Saale Bulls empfangen im heimischen Sparkassen-Eisdom die Hannover Indians. Am Ende eines statistisch bislang einmaligen Aufeinandertreffens, kann sich Sebastian Albrecht über einen Shoutout freuen – und zwar im Trikot der Niedersachsen. So geschehen im Jahr 2017, als es zwischen den Bulls und den Großstadtindianern das in der MEC-Historie erste und bislang einzige 0:0 nach regulärer Spielzeit gab und Andreas Morczinietz nach 46 Sekunden in der Verlängerung den Siegtreffer für den ECH erzielte. Aber nicht nur „Borschtel“ konnte sich seinerzeit über den Erfolg der Niedersachsen freuen, auch ein gewisser Lukas Valasek sowie Roman Pfennings standen damals für die Hannoveraner auf dem Eis.

Fünfter November. Vier Jahre später. Albrecht, Valasek und Pfennings stehen wieder gemeinsam mit einem Team, dieses Mal jedoch in jenem der Saale Bulls, auf dem Eis. Gemeinsam empfängt man die Indianer vom Pferdetum und abermals ist es eine ganz besondere Partie – es wird das Spitzenspiel des Wochenendes, so reist doch der Tabellenzweiter zum Tabellenführer. Doch damit nicht genug: bereits zwei Tage später stehen sich beide Teams erneut gegenüber. So sieht der Spielplan doch einen direkten Doppelvergleich der aktuell beiden besten Teams der Oberliga Nord vor.

Das erste Duell beider Mannschaften am Freitag findet unter nahezu identischen Voraussetzungen statt: beide Offensiven waren bislang 56mal erfolgreich, auch die Defensive agiert mit 39 (Halle) beziehungsweise 40 (Indians) Gegentreffern nahezu auf Augenhöhe. Bei dieser Konstellation die Favoriten- sowie Außenseiterrolle vergeben zu wollen, verbietet sich von selbst, zumal das heimstärkste Team der Liga die zweitstärkste Auswärtsmannschaft empfängt.

Es wird ein packendes Back-to-back-Wochenende für die Saale Bulls, mehr Spannung und Spitzenspiel kann es im Moment kaum geben – ein Vorbeikommen im Sparkassen-Eisdom ist daher nahezu Pflicht.

(Jy)