Saale Bulls nehmen Harzer Falken auf die Hörner und siegen mit 8:2 (16.12.2018)

Im heimischen Sparkassen-Eisdom ging es für die Saale Bulls nach ihrem starken Auftritt beim Tabellenführer der Oberliga Nord in Tilburg nun am unteren Ende der Tabelle weiter. So waren die Harzer Falken aus Braunlage eingeflogen und die Bulls wollten sich und ihre Fans am dritten Adventswochenende schon selbst beschenken. Als erstes kleines Geschenk gab es die neuen Weihnachtstrikots und mit den Geschenken in Form von drei Punkten sollte es weitergehen.

Und mit der in den letzten Spielen gezeigten Stärke gingen sie als klare Favoriten in die Partie. In dieser setzte erneut Nathan Robinson zu Gunsten von Neuzugang Chris Francis aus, so konnte er sich nun auch dem Heimpublikum präsentieren. Die gesamte Mannschaft zeigte sich von der ersten Spielminute an auf dem Eis angriffslustig und torhungrig. Sie setzten die Gäste von Anfang an unter Druck und wollten sich die frühe Führung sichern. Doch eine Strafzeit in der zweiten Minute unterbrach den Angriffsdrang erst einmal.

Nach der abgelaufenen Strafe ging es mit gleicher Stärke weiter und Nathan Burns brachte die Bulls nun auch gekonnt in Führung. Doch die Gäste aus dem Harz blieben trotz des Angriffsdrucks der Hausherren auch gefährlich und zeigten kleine Spitzen mit ihren Kontern. Und mit einem von diesen schafften sie es in der 7. Spielminute, Henning Schroth im Tor der Bulls zu überwinden. Der Spielstand war damit wieder ausgeglichen, aber noch lange nicht das Spiel, denn dies machten weiterhin die Hallenser und setzten sich immer wieder im Drittel der Gäste fest.

Dank ihres Dauerangriffs erspielten sie sich auch einige sehr gute Torchancen und diese wurde dann erneut von Nathan Burns (13.) und Jonas Gerstung (17.) zur erneuten und vor allem verdienten Führung genutzt. Bis zur ersten Pause ging die Partie ganz klar an die Saalestädter und auch im zweiten Abschnitt setzten sie ihre druckvolle Spielweise fort. Die Falken starteten dort mit wenig Glück, da ihr Torwart Fritz Hessel – nach einem Zusammenstoß mit Nathan Burns – nach nur wenigen Sekunden humpelnd das Eis verlassen musste, für ihn übernahm Fabian Hönkhaus.

Im Mittelabschnitt schafften die Bulls nun auch, ihre Überzahlspiele in etwas Zählbares zu verwandeln: in der 22. Minute nutzte Tyler Mosienko seine Gelegenheit und netzte zum 4:1 ein. Bei den Falken blieb es bei kurzem Krallenhauen in Form der bereits erwähnten Konterangriffe und Artjom Kostyrev war mit einem solchen erneut erfolgreich und netzte zum 4:2 ein. Jedoch sollte dies auch das letzte Tor der Braunlager in dieser Partie bleiben, denn sie kämpften zwar weiter bis zum Ende, aber letztendlich machten die Bulls das Spiel.

Die Saalestädter waren klar auf dem Eis überlegen, aber sie brauchten bis kurz vor Drittelende, um ihren Vorteil auch noch einmal in ein Tor umzuwandeln. Auch hier hatten die Falken eine Strafzeit kassiert und Marius Stöber netzte zum 5:2 Pausenstand ein. An diesem Stand wollten die Hausherren im letzten Drittel noch arbeiten und zur Freude der Fans taten sie es auch.

Den weiteren Torreigen startete Tyler Mosienko in der 44. Spielminute, welcher auf Vorlage von Nathan Burns und Chris Francis zum 6:2 traf. Gut eine Minute später konnte sich dann auch Tim Marek in die Torschützenliste der Bulls eintragen. Bis auf ein paar kleine körperliche Auseinandersetzungen mit den Braunlagern blieb es beim klaren Vorwärtsdrang der Hallenser. Dieser wurde in der 53. Spielminute dann auch mit dem ersten Heimspieltreffer von Chris Francis gekrönt. Damit markierte er auch den Endstand von 8:2 und die Bulls spielten die letzten Minuten, trotz zwischenzeitlicher Strafzeit, gekonnt zu Ende.

Die Saale Bulls können sich damit im zweiten Spiel des Wochenendes drei Punkte sichern und schließen es damit mit vier Punkten mehr auf dem Tabellenkonto ab. Für die Hallenser geht es am kommenden Freitag auswärts bei den aktuell äußerst starken Wohnbau Moskitos Essen weiter. Aber natürlich fährt man auch dorthin, um sich die Punkte zu holen.

 

Torschützen:

1:0 Nathan Burns – 4.
1:1 Artjom Kostyrev – 7.
2:1 Nathan Burns – 13.
3:1 Jonas Gerstung – 17.
4:1 Tyler Mosienko – 23.
4:2 Artjom Kostyrev – 25.
5:2 Marius Stöber – 40.
6:2 Tyler Mosienko – 44.
7:2 Tim Marek – 45.
8:2 Chris Francis – 53.

Tore: 8:2 (3:1/2:1/3:0)

 

 

 

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