Neuverpflichtung 2/2: Von den Heilbronner Falken wechselt Lars Schiller in die Händelstadt

Für Schiller ist der Standort Halle nicht gänzlich unbekannt. Während der Spielzeit 2017/18 verteidigte der gebürtige Berliner mittels Förderlizenz des Zweitligisten Weißwasser 18-mal für die Bulls, konnte sich dabei einen Assist gutschreiben lassen und gehört ab sofort fest zum Kader. „Ich freue mich sehr, wieder in Halle zu spielen. Die Atmosphäre hier war schon immer großartig und ich freue mich darauf, diese Energie nun im neuen Stadion gemeinsam mit den Fans zu erleben“, so der 28-Jährige.

Seine Eishockey-Ausbildung durchlief der fünffache U17-Nationalspieler im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, erste Drittliga-Erfahrungen sammelte der Linksschütze 2015/16 für die Akademiker von F.A.S.S. Berlin. Es folgte eine Saison in Übersee, wo er in der kanadischen Juniorenliga GMHL auf Tore- und Punktejagd ging. Für die South Muskoka Shields sammelte er in 51 Partien (inklusive Playoffs) 65 Punkte (20 Tore). Damit avancierte er zum drittbesten Scorer seiner Mannschaft sowie, mit nur einem Zähler weniger, zum zweitbesten Defender in der Hauptrunde der gesamten Liga. Diese Leistung brachte ihm eine Nominierung für das GMHL-All-Star-Game ein. Es folgte die Rückkehr nach Deutschland, wo er sich den Lausitzer Füchsen (DEL 2) anschloss. Von 2018 bis 2023 stand Schiller in den Diensten der Eisbären Regensburg, mit denen er 2022 die Oberliga-Meisterschaft erringen konnte und somit der Aufstieg in die Zweite Liga glückte. Nach einem Jahr in der DEL2 wechselte der Defender zunächst nach Höchstadt in die Oberliga Süd, seit 2024 verteidigte er für Heilbronn.

In der laufenden Hauptrunde kam er 31-mal für die Falken zum Einsatz, konnte dabei 19 Punkte (drei Tore) verbuchen. In den letzten zweieinhalb Jahren sammelte Schiller für einen Verteidiger beeindruckende 114 Punkte (28 Tore) bei 144 Einsätzen, das ganze bei gerade einmal 18 Strafminuten. „Lars ist ein Spieler mit viel Erfahrung. Ein Zwei-Wege-Verteidiger, der auch einiges an Offensive kreieren kann. Das gefällt mir, weil wir hinten heraus manchmal ein paar Strapazen haben“, so Hommel über Schiller. „Ich erhoffe mir, dass wir nun etwas besser hinten rauskommen und ein bisschen mehr Drive aus der eigenen Zone haben.“

📷 seventyfour.studio

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