Halle (Saale) – In Sachen Kaderplanung setzen die Saale Bulls auf eine Salamitaktik. Der Eishockey-Klub aus Halle hat drei weitere Abgänge bekanntgeben und auch einen Zugang begrüßt.

Nicht mehr für den Oberligisten aufs Eis gehen werden Maximilian Spöttel, Henning Schroth und Jonas Gerstung. Angreifer Spöttel spielte seit 2017 an der Saale, Keeper Schroth und Verteidiger Gerstung waren erst 2018 gekommen. Alle drei haben nach Vereinsangaben keine neuen Vertragsangebote bekommen.

Damit haben die Bulls inzwischen neun Abgänge öffentlich gemacht, weitere werden folgen.

Saale Bulls: Mark Heatley soll Führungsspieler im neuen Team werden

Am Samstag ließ der Klub dann den Namen des zweiten Zugangs folgen: Mark Heatley, ein 35 Jahre alter Deutsch-Kanadier, bringt jede Menge Erfahrung aus der DEL2 mit nach Halle. Der in Freiburg geborene Stürmer spielte zuletzt bei den Bayreuth Tigers, gewann zwei Mal den DEB-Pokal und wurde drei Mal Zweitligameister. Seine bemerkenswerte Bilanz: 377 Scorerpunkte in 550 DEL2-Partien.

In Halle soll Heatley, dessen Bruder Dany ein bekannter Ex-NHL-Star und Olympiasieger ist, eine Führungsrolle im neuformierten Team übernehmen. Weil er auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, belegt er keine Kontingentstelle bei den Bulls. Am Tag der Transferverkündung feierte er seinen 35. Geburtstag.

Stand der Kaderplanung bei den Saale Bulls

Abgänge: Nathan Burns, Maximilian Schaludek, Alexander Zille, Tim May, Dominik Patocka, Tim Marek, Maximilian Spöttel, Henning Schroth, Jonas Gerstung

Zugänge: Kyle Helms, Mark Heatley

Vertragsverlängerungen: Chris Francis, Finn Walkowiak

(mz/red, 04.05.2019)