Die (kurze) Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ist vorbei, der straffe Spielplan in der Oberliga Nord sieht bereits am heutigen Montag den nächsten Einsatz der Saale Bulls vor. Ab 19.00 Uhr gibt der amtierende Nordmeister seine Visitenkarte im Sparkassen-Eisdom ab, die Tilburg Trappers sind zu Gast in Halle.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart, unter anderem auch bedingt durch ein komplettes Trainings- und Spielverbot in der eigenen Eishalle, sind die Niederländer in den letzten Wochen immer besser in Schwung gekommen. Mittlerweile findet sich das Team aus dem Nordbrabant auf dem zweiten Tabellenplatz wieder, reist mit einer Siegesserie von zuletzt sechs Erfolgen am Stück an.

Auch durch die schwarz-rote Vereinsbrille geschaut fällt es schwer, den Trappers nicht die Favoritenrolle zuzuschieben. Zum einen spricht die bisherige Bilanz der gemeinsamen Duelle für Tilburg, zum anderen wurde die hallesche Personaldecke, die durch den weiterhin verletzungsbedingten Ausfall von Tatu Vihavainen sowie dem Abgang von Lukas Miculka ohnehin nicht allzu dick war, weiterhin ausgedünnt: Tim May, bis dahin drittbester Scorer im Team, verletzte sich beim Auswärtsspiel am Dienstag in Herford am Knie, musste am Folgetag operiert werden und kann frühestens Ende Januar wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Am gestrigen Sonntag erreichte uns dann leider noch eine weitere Meldung in diesem Kontext: Jannik Striepeke kann krankheitsbedingt vorerst nicht ins Spielgeschehen eingreifen.

Somit gilt es mehr denn je, dass das verbleibende Team noch enger zusammenrückt, die Ausfälle im Kollektiv kompensiert und aufgefangen werden müssen. Dass das gelingen kann und dass die Moral im Team intakt ist, zeigt ein Blick auf eine selten herangezogene Statistik, und zwar jene der sogenannten „Game-Tying-Goals (GTG)“. Darunter versteht man Ausgleichstore, durch die eine Verlängerung erzwungen und somit mindestens ein Zähler eingefahren wird – ein gutes Indiz für die Moral und den Siegeswillen innerhalb einer Mannschaft: Gelang es den Bulls in der abgelaufenen Spielzeit nur einmal, durch einen Ausgleichstreffer die Overtime zu erzwingen, so finden sich in der laufenden Saison nach 13 absolvierten Spielen bereits drei GTG in den Datenbanken. So unter anderem durch jeweils zwei späte Tore in Herne sowie in Herford, in beiden Partien waren beim halleschen Ausgleich nur noch wenige Sekunden der regulären Spielzeit zu absolvieren.

Die Bulls können sich also auch gegen Tilburg Chancen auf Zählbares ausrechnen, auch wenn dies ohne Zweifel ein hartes Stück Arbeit wird und man einen nahezu perfekten Abend erwischen muss. Doch wie heißt es so schön: „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.“ (Jy)

 


Das Punktspiel gegen die Tilburg Trappers wird präsentiert von der


 

Tabelle der OL-Nord (nach dem 16. Spieltag):

 

Zahlen und Fakten zum Spiel Saale Bulls vs. Tilburg Trappers

• Gesamtbilanz: 19 Spiele, 4 Siege, 15 Niederlagen (1xnV, 1xnP) 52:76 Tore (-24)
Heimbilanz: 10 Spiele, 4 Siege, 6 Niederlagen, 31:38 Tore (-7)
Schwarze Serie: Bulls konnten nur eines der letzten 14 Duelle gegen Tilburg gewinnen.
Späte Tore: In den zehn Aufeinandertreffen im Sparkassen-Eisdom fielen 16 der insgesamt 69 Treffer
in den letzten sechs Spielminuten.

Kalenderhistorie
(10 Spiele, 7 Siege, 3 Niederlagen)
28.12.2004  (H)  SK Kadan   4:2  (S)
28.12.2007  (H)  Rostocker EC   6:3  (S)
28.12.2008  (H)  Hannover Indians   0:5  (N)
28.12.2011  (A)  Jonsdorfer Falken   3:0  (S)
28.12.2012  (H)  IceFighters Leipzig   8:2  (S)
28.12.2014  (A)  EHV Schönheide   3:0  (S)
28.12.2016  (A)  IceFighters Leipzig   1:2  (N)
28.12.2017  (H)  Moskitos Essen   3:2  (S)
28.12.2018  (A)  EC Harzer Falken   6:4  (S)
28.12.2019  (H)  Herner EV   4:6  (N)

 


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