Manche Dinge laufen leider nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Dies gilt in diesem Fall sowohl für die Personalie Mosienko als solches als auch die Art der Kommunikation. Denn entgegen aller Absprachen unter den Vereinen (zuerst kommuniziert der bisherige Club einen Abgang, bevor der neue Verein eine Verpflichtung vermeldet), preschte Erfurt heute Morgen vor und teilte – auch für uns überraschend – mit, dass sie Tyler Mosienko verpflichtet hätten. Auf Nachfrage entschuldigten sich die Verantwortlichen der TecArt Black Dragons bei uns für diesen Alleingang. Man habe im Zuge der Wiederaufnahme der Vertragsgespräche leider versäumt, diesbezüglich mit uns in Kontakt zu treten.

Sei es wie es sei. Ursprünglich planten die Saale Bulls für die kommende Saison mit ‚Mosi‘ als Co-Trainer – neben Headcoach Ryan Foster. Doch aufgrund der Corona-Folgen, die vor allem einen direkten negativen Einfluss auf das Mannschaftsbudget haben, musste man nun diese geplante neue Position vorerst streichen.

Tyler wechselte zur Saison 2018/19 an die Saale und war zum Saisonende mit 26 Treffern teamintern drittbester Torschütze, bestritt als einziger Akteur alle 55 Pflichtspiele: Gute Gründe, dem 36-jährigen auch für die Saison 2019/20 einen Vertrag anzubieten. In der abgelaufenen Saison fiel er jedoch recht früh verletzungsbedingt aus, kam in seinen 15 absolvierten Spielen auf 15 Scorerpunkte (6 Tore, 10 Assists).

Gerne hätte der MEC Halle 04 die Zusammenarbeit mit Tyler – dessen vorbildliche Einstellung vor allem auch für junge Spieler eine starke Vorbildfunktion hatte – fortgesetzt. Wir können jedoch sehr gut verstehen, dass er noch für das eigene Spiel auf dem Eis brennt.

Die Saale Bulls bedanken sich bei Mosi für seine im Bulls-Trikot gezeigten Leistungen und wünschen ihm und seiner Familie in Erfurt eine erfolgreiche Zeit! (FE)