Wenn ein Spieler schon fünf Spielzeiten bei einem Verein verbrachte, für diesen genau 250 Partien absolvierte und bei 30 Toren (zwei in Über-, zwei in Unterzahl, fünf zur Führung und zwei zum Sieg) 101 Punkte sammeln konnte, dann zeugt das einerseits von gegenseitiger Wertschätzung. Anderseits denkt man aber unweigerlich auch an einen Akteur, der bereits die Altersmarke von 26, 27 Jahren überschritten hat. Wenn eingangs erwähnter Spieler aber nun erst 23 Jahre jung ist, dann ist das Erstaunen ob der erwähnten Zahlen umso größer.

Und doch ist dem so: Johannes Ehemann sammelte vorgenannte Werte seit seiner Premieren-Saison 2015/16 im Bulls-Trikot – und wird diese in der kommenden Spielzeit weiter ausbauen. Denn der Angreifer wird auch weiterhin das MEC-Jersey überstreifen und somit das halbe Dutzend Spielzeiten vollmachen.

Der gebürtige Schwabacher kam vor fünf Jahren aus Berlin an die Saale und entwickelte sich zu einem Leistungs- und Sympathieträger, der sich in Halle nicht nur als Eishockeyspieler, sondern auch als Künstler weiter entwickeln konnte. Die MEC-Verantwortlichen unterstützen den Angreifer von Anfang an bei dessen künstlerischen Aktivitäten, die auch immer mehr einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden.

Aktuell bietet die HWG, Sponsor der Saale Bulls, der halleschen Nummer #3 die Möglichkeit, seine Kunst im Stadtbild von Halle zu präsentieren. Die Hallesche Wohnungsgesellschaft möchte damit „Ehemann eine Plattform geben, seine Kunst in Halle sichtbar zu platzieren“. Eine Plattform, die mit einem Riesen-Banner auf dem Markt begann, jedoch nicht auf diesen begrenzt sein sollte. Inzwischen wurde das Projekt noch ausgebaut und ist an mehreren Standorten in Halle zu sehen.

Die Saale Bulls bedanken sich bei der HWG für die ganz besondere Art der Unterstützung und freuen sich gleichzeitig darüber, auch in der kommenden Saison Johannes Ehemann auf halleschem Eis zu sehen und wünschen dem Stürmer eine erfolgreiche und verletzungsfreie sechste Spielzeit in Halle.  (Jy/FE)