Er konnte einmal den Aufstieg in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) feiern, zweimal den DEB-Pokal in die Höhe strecken und dreimal die deutsche Zweitliga-Meisterschaft erringen – die Rede ist von Mark Heatley, der von den Bayreuth Tigers aus der DEL2 zu den Saale Bulls wechselt.

Am 4. Mai 1984 in Freiburg geboren, entstammt Heatley einer wahren Eishockeyfamilie: Vater Murray lief in Deutschland für Riessersee und Freiburg auf, sein älterer Bruder Dany wurde mit der kanadischen Nationalmannschaft Olympiasieger und Weltmeister, beendete seine Karriere nach 946 NHL-Partien in der Saison 2015/16 in seinem deutschen Geburtsland im Trikot der Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Aufgrund seiner deutschen Mutter – Vater Murray lernte die Berlinerin in seiner Freiburger Zeit kennen – besitzt Mark Heatley neben der kanadischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit und belegt somit keine Kontingentstelle.

Nach seiner Junioren- und Collegezeit in Calgary und Toronto, wo er in seiner letzten Collegesaison ins All-Star-Team des Verbandes gewählt wurde, wechselte er 2008/09 in sein Geburtsland, schloss sich dem EHC München an, schaffte in seiner zweiten Saison bei den Bayern den Aufstieg in die DEL. Anschließend folgten acht Spielzeiten in Deutschlands zweithöchster Spielklasse für Freiburg, Bietigheim, Riessersee, Heilbronn und zuletzt Bayreuth, das Ganze unterbrochen von einem einjährigen Engagement auf der Insel bei den Manchester Storm in der EIHL.

Nun also der Wechsel nach Halle, wo der Routinier mit seiner Erfahrung aus über 550 Zweitliga-Spielen mit 377 Punkten (153 Tore) eine Führungsrolle übernehmen und das Offensivspiel der Bulls weiter verstärken wird.

Der MEC Halle gratuliert Mark ganz herzlich zu seinem heutigen Geburtstag, heißt ihn recht herzlich in Halle willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison an der Saale. (Jy)