Saale Bulls unterliegen bei den Crocodiles Hamburg deutlich mit 6:2.

Das zweite Spiel des Wochenendes führte die Saale Bulls erneut in die Hansestadt Hamburg und sie mussten gegen die Crocodiles ran. Da die Hamburger ebenso um einen Platz in der Spitzengruppe der Oberliga Nord kämpfen, stand den Hallensern eine harte und spannende Partie bevor. Zumal sich die Hamburger in der vergangenen Woche zumindest einmal gegen die Tilburg Trappers durchsetzen konnten. Die Hallenser mussten zudem erneut mit Wunderlich, Pietschmann, Gulda, Vihavainen und Schön auf einige Akteure verzichten. Ins Spiel wurden die Bulls von ihrem Rekordkapitän Kai Schmitz, welcher in seiner bereits 169. Partie in dieser Funktion auflief, geführt.

Das Spiel startete nicht wirklich gut für die Bulls, denn sofort nach dem Anbully waren auch schon die Hausherren im Angriff und setzten Albrecht ordentlich unter Druck. Erst langsam kamen auch die Hallenser immer besser ins Spiel und ihnen gelangen die ersten Torschüsse. Auch wenn diese nicht den erwünschten Erfolg brachten. So konnten die Hamburger auch immer wieder gefährlich vor das Tor der Bulls kommen. Nach einer Strafe gegen die Hallenser wurde es noch gefährlicher. So brachte die 7. Minute den ersten Torerfolg der Hansestädter, welche nun mit dem Treffer von Harrison Reed mit 1:0 in Führung gingen.

In der Folge versuchten die Saalestädter diesen Rückstand schnell wieder aufzuholen, aber erst stand ihnen die eigene Unterzahl im Wege und dann ließen die Bulls gleich zwei Überzahlspiele ohne eigenen Erfolg liegen. Zwar liefen die Hallenser immer wieder an, aber alle Schüsse wurden von Kristian gehalten.

So ging es im Mittelabschnitt mit dem Rückstand und in Überzahl, da die Strafe aus dem ersten Drittel gegen die Hamburger noch lief, weiter. Doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Wie man es besser mit dem Toreschiessen macht zeigten dann leider die Crocodiles, denn in der 25. Minute störten diese einen Konter der Bulls und gingen selbst sofort wieder in den Angriff. Der folgende Schuss auf das Tor konnte nicht von Albrecht gesichert werden und der zur Stelle stehende Victor Östling versenkte den Puck zum 2:0.

Nach dem folgenden Bully waren wieder die Hamburger wieder schnell im Angriff. Dies brachte ihnen knapp 1,5 Minuten später auch schon den nächsten Torerfolg, da Patrick Saggau zum 3:0 einnetzte. Die Hallenser versuchten sich danach im Drittel der Hamburger für einen richtigen Angriff festsetzen zu können, aber richtig wollte dies auch nicht gelingen. So waren die Crocodiles immer wieder in der Offensive und Michal Bezouska konnte in der 30. Minute aus spitzen Winkel zum 4:0 treffen. Noch ließen die Bulls, auch mit diesem deutlichen Rückstand, den Kopf nicht hängen und es folgten bis zur zweiten Pause noch einige gute Angriffe, welche jedoch nichts am Spielstand änderten.

Es blieben damit noch 20 Minuten um dieses Spiel zu drehen. Doch die Hamburger zeigten, dass Sie diesen Sieg unbedingt über die Zeit bringen wollen. Doch die Hallenser bekamen mit der Strafe gegen die Hausherren die nächste Chance endlich einen Treffer zu erzielen, aber letztendlich kam es ganz anders. Denn Hamburg befreite sich vom laufenden Angriff und Maximilian Schaludek, stürmte ins Drittel der Bulls, um dort den Puck zum 5:0 in Unterzahl zu versenken.

Doch der MEC erhöhte noch einmal das Tempo auf dem Eis und drehte für das erste Tor richtig auf. Dieses fiel dann auch in der 46. Minute dank des Treffers von Leon Fern. Und wieder folgte eine Strafzeit gegen die Crocodiles, welche dieses Mal auch von den Bulls für den zweiten Treffer genutzt wurde. In der 49. Minute konnte so Valtteri Hotakainen auf 5:2 verkürzen. Doch die Zeit ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Hamburger gaben zudem nicht nach, weswegen Dominik Lascheit in der 60. Minute auch noch einmal zum 6:2 Endstand einnetzen konnte.

Die Hallenser mussten somit die Heimreise ohne Punkte antreten. Für die Saale Bulls geht es am kommenden Freitag im halleschen Sparkasse-Eisdom gegen die Tabellenersten aus Hannover weiter. Diese Aufgabe wird nicht minder schwer werden.

Torschützen:

1:0 Harrison Reed – 7.

2:0 Victor Östling – 25.

3:0 Patrick Saggau – 26.

4:0 Michal Bezouska – 30.

5:0 Maximilian Schaludek – 42.

5:1 Leon Fern – 46.

5:2 Valtteri Hotakainen – 49.

6:2 Dominik Lascheit – 60.

Tore: 6:2 (1:0/3:0/2:2)

[RJ]