Nachdem die Bulls das Achtelfinale der Playoffs schnell beendet hatten, konnten die Eisbären die Sache erst im fünften Spiel für sich entscheiden, was aber nicht heißen sollte, dass sie ein leichter Gegner werden würden. Waren doch die Bulls schon einmal an den Regensburgern in den Playoffs gescheitert, doch genau das wollte man in dieser Runde wieder gut machen.

Mit einem gewonnenen Bully startete das Spiel und beide Teams zeigten, dass man auf Zack sein muss, wenn man vorankommen will. Angriffe von beiden Seiten wechselten sich ab. Den Gästen gelang es erfolgreich Halle immer wieder zu stören und einen Konter zu starten und belohnten sich dafür in der sechsten Minute mit dem ersten Tor. Die Hallenser gaben an der Stelle aber längst nicht auf und gaben alles auszugleichen. Das führte auch gleich zweimal zum Torjubel, wenn gleich das erste Mal umsonst. Gäste und Gastgeber erhöhten den Druck und wollten an die Treffer anknüpfen, doch keinem wollte es gelingen, auch wenn die Eisbären sich geschickt anstellten.

Im zweiten Drittel knüpften die Regensburger da an, wo sie das erste Drittel beendet hatten, zielgerichtet ging es mit Tempo nach vorn. Bei den Bulls hingegen war noch ein bisschen Luft nach oben und man ließ den Gästen immer wieder ein paar Möglichkeiten und Lücken offen. Da kam die erste Strafe des Spiels denkbar ungelegen. Doch einmal mehr zeigten die Hallenser, dass Unterzahl eine ihrer Stärken ist, und ließen keinen Treffer zu. Wieder komplett wollte man das Spiel drehen, doch die Eisbären verteidigten stark, verwandelten in einen Konter und netzten ein. Davon angespornt steigerten sie ihr Spiel und erarbeiteten sich geschickt noch zwei weitere Tore. Es folgte ein Torwartwechsel bei Halle, Versuche von beiden Seiten und keine weiteren Treffer, zum Glück für die einen und zum Pech der anderen.

Das letzte Drittel startete und die Bulls gaben sich stärker, doch immer wieder störten die Gäste die Versuche der Hallenser und der ersehnte Treffer blieb aus. Nach einem vereitelten Torschuss wendete sich das Blatt und die Regensburger zogen nach vorn und erhöhten abermals. Dass man fehlerhafter Weise kurz zu sechst auf dem Eis stand, verbesserte die Situation ebenso wenig wie die damit verbundene Strafe. Doch die Bulls ließen nicht zu, dass die Eisbären noch einmal nachlegten. Die Gastgeber gaben noch einmal alles um das Spiel nicht 1:5 zu beenden, doch das Glück war ihnen nicht hold, alle Versuche scheiterten spätestens am Torwart oder gingen knapp vorbei.

Eine Eröffnung der neuen Serie, die sich mancher gewiss anders vorgestellt hat, aber vier Spiele sind noch offen in denen man noch mehr erreichen kann. Am Sonntag geht es dann nach Regensburg, bevor am Dienstag das nächste Heimspiel ansteht.

Saale Bulls – Eisbären Regensburg 1:5 (1:1, 0:3, 0:1)

0:1       06.‘       Stöhr                          

1:1       08.‘       Vihavainen                              

1:2       32.‘       Ontl                                        

1:3       35.‘       Divis                           

1:4       35.‘       Heger                                     

1:5       46.‘       Schwamberger                        

Strafminuten: Halle 8, Regensburg 0

CH