Halle. Ein Fanforum in der Mannschaftskabine? In den Genuss kamen unsere Fans am Dienstagabend. Nach 22 absolvierten Liga-Spielen war es an der Zeit für ein Resümee durch Vertreter unserer Saale Bulls. Rede und Antwort standen Präsident Daniel Mischner, Geschäftsführer Benjamin Bars, Cheftrainer Marius Riedel, unser Sportlicher Leiter Kai Schmitz und die Spieler Sergej Stas und Erik Hoffmann.

Nicht nur sportliche Ziele wie das Erreichen der Playoffs und der mögliche Aufstieg waren Thema. Kapitän Sergej Stas, Verteidiger Erik Hoffmann sowie unser Coach Marius Riedel haben auch bei dem persönlichen Gespräch aus dem Nähkästchen geplaudert.

Marius fühlt sich in heimischen Gefilden und seiner alten Wirkungsstätte wohl – schätzt den Verein, das Team und die Fans. Den erschwerten Auftakt in die 19. Oberliga-Saison mit dem stark dezimierten Kader überstand unser Trainer. Sein Ansatz: viel Kommunikation mit seinen Spielern und akribisches Arbeiten sowohl auf als auch neben dem Eis, beispielsweise mittels Videoanalysen in den Drittelpausen während der Liga-Partien. Genau diese Arbeitsweise schätzen unsere Profis an ihrem jungen Trainer. Das schweißt nicht nur Coach und Kader zusammen. Auch die Mannschaft profitiert vom Miteinander und weiteren sportlichen Entwicklungen im Verein: Den Saale Bulls stehen unser Torwarttrainer David Schulze und unser Mentalcoach Steffen Thorhold zur Seite.

Ein Neuzugang im Team nach dem Ausscheiden von Sören Sturm ist derweil nicht geplant. „Unser 21-Mann-Kader soll vorerst nicht verstärkt werden“, gab unser Sportlicher Leiter Kai Schmitz vor. Er halte die Augen selbstverständlich immer offen. Nach neun von zehn gewonnen Partien gibt es derzeit keinen Handlungsbedarf.

Entwicklungen in Sachen Eishalle gibt nicht. Auch die Energiethematik interessierte die Fans. „Wir fahren auf Sicht und sind nicht Kapitäne auf dem Schiff. Wir spielen, solang es möglich ist. Doch mit dem Thema stehen wir nicht allein. Das betrifft alle Vereine, die gesamte Sportlandschaft“, sagt Daniel Mischner. Unser Präsident ist sich sicher. „Wenn es einen Verein in der Liga trifft, dann entwickelt sich das zum Dominoeffekt.“