Am 12.12. trennten die Saale Bulls und den Krefelder EV zwölf Plätze und zwölf sollten es auch bleiben. Der Tabellenvorletzte trat mit dezimiertem Kader an, aber auch die Gastgeber mussten, wie schon am Freitag auf vier Spieler verzichten. Doch auch wenn keiner der beiden Kontrahenten die Punkte hergeben wollten, startete das Spiel etwas entschleunigt. Auch wenn man theoretisch überlegen war, konnten sich die Erstplatzierten so nicht präsentieren und es fiel lediglich ein Tor – in der vierten Minute durch den Topscorer, der sich so den Titel weiter festigte. Bis kurz vor Ablauf der ersten 20 Spielminuten blieb das Spiel auch straffrei, doch dann wurden die Gäste für ein Beinstellen mit harten 5 Minuten bestraft, die ersten drei Minuten des zweiten Drittels würden sie also den Saale Bulls in Unterzahl gegenüberstehen.

Das zweite Drittel startete direkt mit einem Angriff der Saale Bulls. Auch wenn kein Tor fiel, stellte man klar, dass das sonst typische Spieltempo wieder auf der Tagesordnung stand. Doch die Krefelder überstanden die Unterzahl wacker, auch wenn Halle sich in ihrem Drittel festsetzte. Und wie in der Pause versprochen, nahm das Drittel dem Ersten gegenüber an Fahrt an. Beide Seiten starteten spannende Angriffe. Doch die Bulls leisteten sich zwei Strafen kurz hintereinander und so wurde es im 3 gegen 5 spannend – die Gäste glichen nicht nur aus, sondern schafften dies auch vor Ablauf der ersten Strafe und somit ging es 4 gegen 5 weiter. Doch noch einmal wollten sich die Bulls nicht vorführen lassen und legten in Unterzahl nach! Im weiteren Verlauf des Drittels fuhren beide Teams Angriffe, die jedoch alle erfolglos blieben…Beide Teams starteten mit unterschiedlichen Zielen in das letzte Drittel – während die Gäste den erneuten Ausgleich anpeilten, wollten die Gastgeber natürlich ihren Vorsprung ausbauen. Dort hin führte bei beiden nur ein Weg – Tore schießen. Aber wie auch in den vorherigen beiden Dritteln, blieb es erstmal bei Versuchen, bis in der 48. Spielminute Patrick Schmid einnetzte.

Doch kurz darauf folgten 4 Minuten Unterzahl für die Saale Bulls, in welchen die Krefelder noch einmal beweisen wollten, dass das Spiel noch nicht entschieden ist. Doch die Gastgeber konnten sich behaupten. Gegen Ende herrschte eine angespannte Stimmung auf dem Eis und es fielen erneut mehrere Strafen auf beiden Seiten. Und kaum war die eine Unterzahl überstanden, „erarbeitete“ sich Fomin eine Matchstrafe und somit das nächste Spielen in Unterzahl. Doch die Unterzahl währte im Gegensatz zur Matchstrafe – nicht lange, es folgte eine Strafe für Krefeld und somit ging mit 4 gegen 4 das Spiel zu Ende.

Ein weiteres Wochenende, in dem die Bulls sechs Punkte erobern, liegt hinter uns, ebenso wie die Trappers die weiterhin auf Abstand gehalten werden. Die Aufgabe für die nächsten Spiele ist klar – der Linie treu bleiben und auch wenn Weihnachten vor der Tür steht, keine Punkte verschenken.

 

Saale Bulls – Krefelder EV   3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

1:0       4.‘        Niemelä                                  

1:1       31.‘       Grygiel                         PP2

2:1       32.’       Gollenbeck                   SH

3:1       48.’       Schmid            

Strafminuten: Halle 37, Krefeld 9

 

CH