Als Ryan Foster am 11. Februar dieses Jahres den Trainerposten in Halle übernahm, war zwar klar, dass er nur bis zum Saisonende bleiben würde. Unklar war jedoch, ob es mit ihm gelingen würde, der Mannschaft den so wichtigen Impuls für die heiße Saisonphase zu geben, ob er es schaffen würde, aus seinem neuen Team das Beste herauszuholen.

Rückblickend kann man sagen, Ja – und nicht nur das. Seine ruhige, besonnene Art, seine Analysen vor, während und nach einem Spiel, seine Form der Kommunikation – all das machte ihn vom ersten Moment an zu einem Sympathieträger und der Erfolg gab ihm recht.

Foster hat hier in Halle einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen, er schaffte es, seinen eigenen Ehrgeiz auf die Mannschaft zu übertragen, die von ihm eingeforderte offensivere und auch aggressivere Spielweise kam an und brachte den gewünschten Erfolg: die Bulls konnten den mehrfachen Oberliga-Meister Tilburg bezwingen, siegten auch im vierten Derby der Saison, zogen durch drei Siege gegen Memmingen ins Playoff-Viertelfinale ein. Das Saisonziel war erreicht und auch das erste Duell gegen den Traditionsverein EV Landshut gewannen die Bulls auswärts.

Das Weiterkommen ins Halbfinale wurde zwar knapp verpasst, aber all das ändert nichts an eben diesem positiven Eindruck, den Ryan hier in Halle hinterlässt. Auch dank ihm und seiner Arbeit verabschieden sich Spieler, Management und Fans mit einem sehr guten Gefühl aus der Saison.

Ryan Foster ist es gelungen, sich – wie von ihm erhofft – in nur zwei Monaten einen sehr guten Namen als Trainer in Deutschland zu machen. Und da die Eishockeywelt hierzulande klein ist, sieht man sich vielleicht irgendwann einmal wieder.

Wir danken Ryan für seine geleistete Arbeit, für sein nicht selbstverständliches Engagement und wünschen ihm für seine weitere Arbeit als Trainer aber auch privat alles erdenklich Gute! (FE)