Es war das erste Spiel nach der Verabschiedung des langjährigen Captains Kai Schmitz. 

Doch neben Ihm mussten die Saale Bulls auch auf fünf weitere Spieler verzichten.

Den Gastgebern aus Herford ging es ähnlich, und so konnten beide nur mit drei Reihen antreten. Das Qualität aber nicht durch Quantität entsteht, stellten die Mannschaften dennoch unter Beweis.

Im ersten Drittel begannen beide Teams, die für diese Saison das erste Mal aufeinandertrafen, sich vorerst abzutasten. Halle leicht im Vorteil und mit der einen oder anderen Chance mehr, aber dennoch recht ausgeglichen. Bis dann in der zwölften Minute das erste Tor für die Saale Bulls fiel.

Kurz darauf musste der erste Spieler der Ice Dragons auf die Strafbank. Wenn gleich die Herforder diese Saison im Unterzahlspiel nicht glänzten, schafften es die Saale Bulls nicht nachzulegen. Doch ähnlich ging es den Ice Dragons in ihrem Überzahlspiel – der Anschluss wurde verpasst.

Spannend ging es weiter, vor allem als kurz vor Drittelende die Scheibe mit einem Doppelpfosten nur knapp das Ziel der Herforder verfehlte.

Nach der Pause war es dann so weit, die Ice Dragons kamen gestärkt aus der Kabine, machten Druck und zeigten mit dem 1:1, dass sie nicht gewillt waren zu verlieren. Davon angespornt machten sie den Bulls weiter Druck und es war ein Spiel auf Augenhöhe bis Walkowiak und Niemelä sich in der Mitte des Drittels innerhalb kürzester Zeit den Vorsprung zurück erarbeiteten, und sogar auf 3:1 erhöhten.

Von da an waren unsere Jungs im Vorteil und wollten die Führung mit schnellen Angriffen weiter ausbauen. Dies scheiterte ebenso wie die Aufholversuche Herfords an der jeweiligen Abwehr, bis es kurz vor Ende den Ice Dragons doch gelang auf 3:2 zu verkürzen.

Das letzte Drittel startete mit dem 4:2 für die Saale Bulls, doch die Herforder dachten nicht daran schon aufzugeben. Immer wieder drehten sie die Angriffe der Bulls. Doch auch ein spannendes Unterzahlspiel für die Saale Bulls schafften die Dragons nicht zu nutzen. Dennoch ließen sie nicht nach. In der 49. Minute war dann aber der Knackpunkt erreicht – zu Gunsten der Bulls.

Innerhalb von sechs Minuten schossen die Saale Bulls 4 Tore. Ein Abstand, den Herford nicht wieder aufholen konnte und somit war das Spiel entschieden.

Ein verdienter Sieg der nicht nur drei Punkte bescherte, sondern die Bulls auch an die Tabellenspitze stiegen ließ!

Spannend geht es weiter, wenn am Sonntag zum Heimspiel im Eisdom der Herner EV Miners zu Gast ist. Dieser ist nicht nur einen Platz von den Saale Bulls getrennt, sondern auch lediglich einen Punkt im Rückstand. 

Herforder EV – Saale Bulls 8:2 (0:1, 2:2, 5:0)

0:1 12.‘ Formin

1:1 22.‘ Bombis

1:2 30.‘ Walkowiak

1:3 31.‘ Niemelä

2:3 39.‘ Biezias

2:4 41.‘ Schmid

2:5 49.‘ Schmid

2:6 51.‘ Formin

2:7 54.‘ Gulda PP1

2:8 55.‘ Niemelä

Strafminuten: Herdorf 8, Halle 4

(CH)