Auswärts musste leider erneut auf, den erst Freitag zurückgekehrten, Hildebrand verzichtet werden. Dafür lief Vihavainen nach seiner Verletzungspause erstmalig wieder auf dem Eis auf.
Nach dem Spiel am Freitag, war es das Ziel der Saale Bulls das Wochenende mit sechs Punkten abzurunden, während die Rockets nicht punktlos bleiben wollten.

Vielversprechend startete das erste Drittel. Kurz nach dem Bully, hieß es auch schon Überzahl für die Bulls. Schmid setzte alles daran, die ohnehin schon gute Powerplaystatistik des MEC zu verbessern und schoss in der zweiten Minute einen Blueliner. Aber davon ließen sich die Rockets noch nicht einschüchtern. Halle behielt jedoch die Oberhand und schaffte es in der elften Minute nachzulegen. Nur zwei Minuten später gelang Diez-Limburg, mit einem rasanten Angriff, der ersehnte Anschlusstreffer. Davon sichtbar aufgerüttelt, wollten die Bulls ihren Punktestand weiter ausbauen, doch die Gastgeber konnten das erfolgreich verhindern.

Nach der Drittelpause startete Diez offensiver als zuvor, die Hallenser blieben aber bei der Sache und spätestens am Top-Goalie Sebastian Albrecht scheiterten die Versuche. In der 28. Minute war es dann so weit – den Rockets gelang der verdiente Ausgleich. Die Spannung stieg, explizit als die Bulls im kurz darauffolgenden Powerplay nicht verwerten konnten, da die Gastgeber stark entgegen hielten. Erst in der 32. Minute gelang es Halle wieder Überhand zu gewinnen und das 2:3 zu erzielen. Ausgeglichen ging es weiter und es folgte das 2:4 durch Vihavainen. Aufgeheizte Gemüter bedingten auf beiden Seiten kurz vor Ende des zweite Drittel eine Strafe, welches somit mit vier gegen vier beendet wurde.

Auch das letzte Drittel begann mit Druck von beiden Seiten, denn trotz zwei Toren Rückstand war der Siegeswille der Rockets nicht gebrochen.
Nachdem Halle eine Strafe kassierte, nutzten die Gastgeber das Überzahlspiel geschickt und schafften es zu verkürzen. Die drei Punkte waren für beide Mannschaften möglich. In der 48. Minute stellte Niemelä noch einmal seinen Titel als aktueller Topscorer der Oberliga Nord unter Beweis und erhöhte auf fünf Tore für Halle. Damit einher ging aber auch ein Torwartwechsel der Rockets – nicht, weil man mit der Leistung unzufrieden war, sondern weil dieser sich verletzt hatte. 
Nach zehn Minuten, drei Strafen und einem nicht gegebenen Tor musste aber auch der neue Goalie das Tor räumen, um ein sechs gegen fünf zu ermöglichen.
Doch das wurde den Rockets zum Verhängnis. Wie auch am Freitag zuvor, nutzten die Bulls die Chance und somit war das Spiel nach einem empty net goal entschieden.

Der MEC erkämpfte sich ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende und die Bulls festigten ihre Position an der Tabellenspitze. Spannend wird es auch wieder nächstes Wochenende, wenn die Bulls gleich zweimal auf ihren direkten Tabellennachbarn – die Hannover Indians – treffen.

Saale Bulls – Rockets Diez-Limburg 3:6 (1:2, 1:2, 1:2)

0:1       02.‘       Schmid                        PP1

0:2       11.‘       Niemelä

1:2       13.‘       Brothers

2:2       28.‘       Matheson

2:3       32.‘       Pfennings

2:4       39.‘       Vihavainen

3:4       44.‘       Voronov                       PP1

3:5       48.‘       Niemelä

3:6       59.‘       Pfennings                       ENG

Strafminuten: Diez-Limburg 10, Halle 8

CH