Eigentlich standen die Vorzeichen für das morgige  prestigeträchtige Derby nicht schlecht: Wie die Leipziger hatte auch das Team von Trainer Ryan Foster letztes Wochenende spielfrei und die Hoffnung war groß, dass alle angeschlagenen Spieler diese Zeit zum Regenieren und vollständigen Genesen nutzen konnten. Doch leider zerschlug sich diese Hoffnung, bereits vor dem harten Freitagsspiel beim Tabellenzweiten stand fest, es werden weiterhin Spieler fehlen.

Unklar bleibt jedoch, ob das allein der Grund für den alles in allem schlechten Auftritt in Herne war. Erst kam man nicht ins Spiel und als es endlich besser lief, schienen erneut die Kräfte für den Endspurt zu fehlen. Doch wie Ryan bereits direkt nach dem Spiel äußerte, hier muss man einen Haken dahinter machen und sich voll auf das bevorstehende Derby konzentrieren. Dies ist umso wichtiger, da die IceFighters ihr erstes Spiel nach der Pause zu Hause gegen Erfurt souverän gewinnen konnte und mit entsprechend breiter Brust an die Saale reisen werden. Anders als bei den Bulls konnten sie wieder auf die Dienste der davor verletzten Erek Virch und Hannes Albrecht bauen, die sich sogleich wieder in die Scorerliste eintragen konnten.

In Halle hofft man nun darauf, dass zumindest Eric Wunderlich morgen wieder mitspielen wird (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest); weiterhin fehlen werden hingegen Michal Schön und Fabian Horschel. Auch die beiden Nachwuchsspieler aus Braunlage Strobel und Vinci werden den Bulls heute fehlen, da die Harzer Falken ebenso ein Heimspiel am Wurmberg bestreiten.

Die guten Vorzeichen hinfällig? Diese Frage können heute nur die Spieler auf dem Eis beantworten. Natürlich hoffen alle Fans auf eine „Jetzt erst recht“-Reaktion der Mannschaft, natürlich hoffen alle auf den Heimvorteil im Derby, natürlich wissen alle, dass dieses Team genug Stärken besitzt, um die wichtigen Punkte an der Saale zu halten. Und genau auf diese Stärken gilt es, sich zu besinnen und allen Kritikern zu zeigen, dass die Saale Bulls erst einmal geschlagen werden müssen. (FE)

 



 

Das 45. Mitteldeutsche Derby wird präsentiert vom

und der



 

Tabelle der OL-Nord (nach dem 35. Spieltag):

 

Zahlen und Fakten zum Spiel Saale Bulls vs. EXA IceFighters Leipzig

• Gesamtbilanz:  44 Spiele, 22 Siege (1xnV, 3xnP), 22 Niederlagen (4xnV), 152:150 Tore (+2)
Heimbilanz:  22 Spiele, 16 Siege (3xnP), 6 Niederlagen (2xnV), 88:55 Tore (+33)
In den letzten zehn Heimduellen gegen Leipzig haben Bulls immer gepunktet.
„Vier gewinnt“: In sechs der letzten sieben Heimpartien gegen die IFL erzielten die Bulls jeweils genau vier Tore, konnten alle Partien gewinnen.
„Spannung pur“: Um Empty-Net-Goals bereinigt endeten zehn der letzten zwölf Heim-Derbys mit nur einem Tor Unterschied.

Kalender-Historie

   02.02.2007   (H)  Rostock Piranhas                         4:2 (S)
   02.02.2014   (H)  Hannover Scorpions                    2:5 (N)
   02.02.2018   (H)  Moskitos Essen                            5:2 (S)

 


 


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